Telearbeit immer beliebter

Telearbeitsplätze erfreuen sich in Deutschland, aber auch in England und Frankreich, einer steigenden Beliebtheit. Eine vom japanischen Büroartikelhersteller Brother finanzierte Studie der Future Foundation über die Zukunft des Teleworkings (The Future of Teleworking) kommt zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Telearbeitsplätze in den genannten Ländern künftig deutlich ansteigen werde.

Derzeit liegt in Deutschland der Anteil an Telearbeitnehmern bei lediglich 6,8%, in Großbritannien bei 8,6% und in Frankreich bei 4,6%. Dieser soll bis ins Jahr 2020 in Deutschland auf 81% (Großbritannien 80% und Frankreich 76%) ansteigen. Durch den Internet Boom entstehen immer mehr Tele Arbeitsplätze, Waren wie etwa Verbotsschilder lassen sich einfach über das Internet verkaufen.

Die Gründe für den bevorstehenden Boom bei den Telearbeitsplätzen sind vielfältig. Für Unternehmen liegt der Vorteil insbesondere darin, dass weniger Büroflächen benötigt werden. Wobei die erschwerte Kontrolle der Arbeitstätigkeit dabei aus Sicht der Arbeitgeber als größter Nachteil zu sehen ist, denn die Produktivität der Arbeitsleistung wird sich kaum an der Anzahl bearbeiteter Mails oder Telefonate ablesen lassen. Das Kontrollbedürfnis des Arbeitgebers muss also weitgehend dem Vertrauen weichen.

Die meisten Vorteile ergeben sich jedoch für die betroffenen Arbeitnehmer. Ihnen bieten Telearbeitsplätze die Möglichkeit Beruf und Familie besser miteinander zu vereinen und sich zudem die Anfahrt zum Arbeitsplatz zu sparen. Außerdem erleichtert diese Arbeitsform beispielsweise jungen Müttern den Widereinstieg in das Berufsleben.

Bei allein Vorteilen der Telearbeit darf jedoch die Gefahr der Vereinsamung und der sozialen Isolation nicht außer Acht gelassen werden.

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